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Geschichte

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Optische Telegraphenlinie Metz - Mainz
(1813 - 1814)

Im Mai 1813 konnte man erstmals mit einer Sichttelegrafenlinie wichtige Mitteilungen und Meldungen von Metz nach Mainz und umgekehrt übertragen.

Länge: 225 km (in direkter Linie) - 18-20 Stationen

13. März 1813
Durch Napoleon I angeordnet, da Mainz wichtiger Sammel- und Waffenplatz war.

8. Mai 1813
Abraham Chappe, der jüngste Bruder von Claude Chappe trifft in Saarbrücken ein, um die Errichtung der Stationen im Saar-Departement zu beschleunigen.

29. Mai 1813
Die Telegraphenlinie ist bei Kosten von 105 000 Fr. fertiggestellt. Mit Hilfe der Linie erhält der im Felde stehende Kaiser eine für die damalige Zeit ausserordentlich rasche Verbindung mit der Hauptstadt seines mächtigen Reiches.

Mitte Januar 1814
Nach Blüchers Rheinüberquerung bei Caub erreichen die Truppen der Verbündeten den gesamten Bereich der Nahegegend. Das bedeutet das Ende der Nachrichtenlinie.

Die Informationen und Darstellungen zu der optischen Telegraphenlinie stammen von Klaus Altmeyer, freier Journalist Lebach.
Zur Verfügung gestellt durch Egon Barbie.